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Doctoriales in Lothringen : "Den beruflichen Einstieg fördern"

Le 06/10/2011

Das ist das jährlich stattfindende Treffen der lothringischen Doktoranden. Wie jedes Jahr seit 1997 waren auch diese Doctoriales wieder eine Gelegenheit für die Studierenden, Unternehmensluft zu schnuppern und an innovativen Projekten zu arbeiten.

 

 

Auch die 13. Edition der Doctoriales in Lothringen war wieder einmal gut besucht. Am 17. und von 22. bis 27. Mai nahmen 85 Studenten an diesem von der UHP, Nancy II, INPL, UPV-M, dem CIES und dem CRED organisierten Event teil. " Das ist ein wichtiger Moment der Begegnung für Doktoranden aus allen Fachgebieten und aller Nationalitäten", erklärt Bernard Vitoux, Direktor des CIES und Organisator der Veranstaltung. Das oberste Ziel dieser Veranstaltung? Die an ihren Doktorarbeiten arbeitenden Studierenden dafür zu sensibilisieren, was sie auf dem Arbeitsmarkt erwarten wird : "Es werden jährlich etwa 10.000 Doktorarbeiten in Frankreich gefördert, dem stehen nur 2.500 Stellen im öffentlichen Sektor gegenüber ! Deshalb sollte man die zahlreichen Möglichkeiten, in der freien Marktwirtschaft oder im Dienstleistungssektor zu arbeiten, nicht außer Acht lassen. Die Doctoriales sind die Gelegenheit, um sich über dieses Thema zu informieren und seine Perspektiven zu erweitern."

 

Eine ganze Woche lang haben sich die Studierenden in totaler Abgeschiedenheit in der Eremitenkapelle Frère Joseph in Ventron (88) zurückgezogen. Catherine, 25 Jahre alt, Doktorandin der Psychologie an der Nancy II. war vom Seminarprogramm begeistert : "Wir haben Unternehmen besucht, die mit genetisch veränderten Pflanzen arbeiten, die Cosmetologie. Für mich war das eine richtige Entdeckungsreise durch den Sektor der Privatwirtschaft ! Wir haben auch ehemalige Doktoranden getroffen, die ihr eigenes Unternehmen gegründet haben. Ich habe zahlreiche Empfehlungen für die Anwerbung, zu den Bedürfnissen der Unternehmen, der Innovationslogik und mehr erhalten." Anmerkungen und Hinweise, die man beim Highlight der Woche direkt in die Praxis umsetzen konnte : Die Ausarbeitung von innovativen Projekten. Die Doktoranden dachten sich in kleinen Gruppen unter den wachsamen Augen der Unternehmenschefs gemeinsam ein vermarktungsfähiges Produkt aus. "Nicht einfach, wenn man nicht dieselben Fähigkeiten hat, zudem hat man uns keinen bestimmten Rahmen vorgegeben. Man kann sich in jede beliebige Richtung bewegen !" erzählt Catherine.

 

Eine von den Organisatoren der Doctoriales gewollte Heterogenität : "Dank dieser gelangen die Studenten zu sehr interessanten Vorschlägen. Wir sind jedes Mal von Neuem von ihren Überlegungen und Ideen beeindruckt", erklärt Bernard Vitoux. In diesem Jahr haben die Gruppen ganz besonders mit Ideen gewetteifert: Solarprodukte, die sich an den Grad der Sonneneinstrahlung anpassen, Chips gegen Suchterkrankungen oder auch ein Verhütungsring. Die Gruppe von Catherine hat sich mit dem Projekt einer intelligenten Kochplatte befasst : "Auf den ersten Blick hatte das so gar nichts mit meinem Psychologiekurs gemein ! Natürlich habe ich die Brainstormings angeleitet und das Wort vergeben. Was ich wirklich mochte, war zu beobachten, wie schnell jeder seinen Platz innerhalb der Gruppe gefunden und seine Fähigkeiten eingebracht hat". Die Arbeiten wurden anschließend einer Jury von Fachleuten vorgestellt. Ein unvergesslicher Moment für Catherine : "Diese Erfahrung hat mir meine Stärken gezeigt und die Möglichkeit, diese in einem Unternehmen gewinnbringend einzusetzen."

 

 

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